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Belebung des Arbeitsmarktes

Belebung des Arbeitsmarktes
Evelyn Schotten, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit für Krefeld und den Kreis Viersen. FOTO: Agentur für Arbeit
Niederrhein. Der März brachte mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahl um 326 (minus 1,3 Prozent) auf 24.412 Männer und Frauen gegenüber dem Vormonat die erste Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt. Gegenüber dem März des Vorjahres liegt die Arbeitslosigkeit um 275 Personen niedriger. Die Arbeitslosenquote im Bezirk sinkt auf 8,9 Prozent. Von Lutz Schütz

„Mit diesem positiven Ergebnis bringt der März die erwartete, saisontypische Frühjahresbelebung auf dem Arbeitsmarkt“, kommentierte Evelyn Schotten, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit für Krefeld und den Kreis Viersen, die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. „Besonders die Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren haben von der positiven Beschäftigungsentwicklung profitiert“, sieht sie ihre Erwartung bestätigt, dass gerade Ausbildungsabsolventen, die im letzten Monat nicht direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen wurden, als Fachkräfte schnell in den Markt hineinkommen.

Insgesamt waren in Krefeld und im Kreis Viersen im März 24.412 Männer und Frauen arbeitslos. Davon wurden 7.332 Männer und Frauen durch die Agentur für Arbeit betreut (das sind 315 weniger als im Vormonat und 345 weniger als im März 2014), 17.080 Männer und Frauen (elf weniger als im Vormonat, aber 70 mehr als im März 2014) sind in Betreuung der Jobcenter in Krefeld und im Kreis Viersen.

Die Arbeitslosenquote liegt in der Stadt Krefeld mit 13.183 Menschen ohne Arbeit bei 11,4 Prozent (11,5 im Vormonat und 11,4 im März 2014). Im Kreis Viersen beträgt die Arbeitslosenquote bei 11.229 Menschen ohne Arbeit 7,1 Prozent (7,3/7,4).

Die Arbeitslosenquoten in den Geschäftsstellen im Kreisgebiet: Kempen (Kempen, Grefrath, Tönisvorst): 5,7 Prozent (Februar: 5,9).

Nettetal (Nettetal, Brüggen): 7,5 Prozent (Februar: 7,8).

Viersen (Stadt Viersen, Niederkrüchten, Schwalmtal, Willich): 7,6 Prozent (Februar: 7,8). Wobei die Arbeitslosigkeit nur in der Stadt Willich sogar noch unter dem Niveau der Geschäftsstelle Kempen liegen dürfte.

Kräftenachfrage

Der Zugang an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen hat sich auch im März dieses Jahres weiter positiv entwickelt. Mit einem Zugang von 1.072 Stellen lag die Zahl um 36 Stellen über dem Vormonat (und um 153 über dem Ergebnis von März 2014).

„Die konstant hohe Kräftenachfrage unterstreicht den nachhaltigen Bedarf an Fachkräften“, betont Evelyn Schotten und ermuntert die Arbeitgeber, sich noch stärker an Ausbildung zu beteiligen.

(Report Anzeigenblatt)