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Autokauf: Vom Neuwagen oder Bastelobjekt?

Kommt das lieb gewonnene Fahrzeug langsam aber sicher in die Jahre oder steht dank veränderten Lebensbedingungen der erste Autokauf überhaupt an, kommt immer die gleiche Frage auf: Soll es ein Neu- oder ein Gebrauchtwagen sein?

Während es bei Fahranfängern einige Gründe gibt, zunächst für ein günstiges gebrauchtes Auto zu plädieren, sieht die Situation bei erfahrenen Fahrern ganz anders aus. Hier steht oftmals die Zuverlässigkeit und Qualität des Wagens im Vordergrund, man willl doch das Auto mehrere Jahre nutzen können. Dafür muss man jedoch nicht zwangsläufig einen Neuwagen kaufen, sondern kann auch auf andere Optionen zurückgreifen, die wir im Folgenden näher vorstellen.

Gebraucht und gut?

Da es immer wieder Menschen gibt, die sich als Vielfahrer regelmäßig Neuwagen zulegen oder aufgrund von Familienzuwachs ein größeres Fahrzeug benötigen, gibt es entsprechend viele Gebrauchtwagen in gutem Zustand auf dem Markt. Problematisch ist allerdings, dass man vor allem als Laie nicht gleich erkennt, ob bestimmte Mängel vom Verkäufer vertuscht wurden. Immer wieder hört man von Fällen, in denen Unfallwagen von dubiosen Wald- und Wiesenhändlern als unfallfrei viel zu teuer verkauft wurden. Doch wenn man sich an vertrauenswürdige Gebrauchtwagenhändler hält, kann man nur profitieren. Beim Kauf erhält man immer eine mindestens 12-monatige Händlergarantie und ist somit gegen grobe Schäden und Mängel abgesichert. Riskanter ist hingegen der Autokauf von Privatpersonen. Hier lassen sich zwar oftmals richtige Schnäppchen machen, allerdings ist das Risiko, einen unangemessenen Preis zu bezahlen oder ein beschädigtes Fahrzeug zu erwerben gleichermaßen höher. Die Verträge enthalten oft den Zusatz "gekauft wie gesehen", was eine gewisse Gefahr birgt. Aus diesem Grund sollte man sich gut mit Autos auskennen und die Schwachstellen an Gebrauchtwagen kennen, bevor man sich zum Privatkauf entschließt.

Sonderfall Jahreswagen

Eine besondere Stellung kommt dem Kauf von Jahreswagen zu. Dies sind zumeist Fahrzeuge von Werksangehörigen oder ehemalige Geschäftswagen, die nach Ablauf des Leasing-Vertrages zurück an den Händler gingen. Im Vergleich zu herkömmlichen Gebrauchtwagen sind diese Fahrzeuge zwar noch etwas teurer, doch hier lohnt es sich, nach lohnenswerten Finanzierungsmodellen wie zum Beispiel einem Autokredit zu suchen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Gebrauchtwagen sind die Jahreswagen nämlich besonders gut gepflegt, um Nachzahlungen bei der Rückgabe an Werk oder Händler zu vermeiden. Mit einem Jahreswagen kann man also beim Autokauf sparen, ohne größere Risiken wie beim Gebrauchtwagenkauf einzugehen.