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Aufstellungsbeschluss Schiefbahner Dreieck

Schiefbahn. Die Bürgerinitiative Verkehrsbelästigung Schiefbahner Norden ist enttäuscht, dass in der letzten Planungsausschusssitzung der Aufstellungsbeschluss für das Schiefbahner Dreieck von der Mehrheit von CDU und SPD gefasst wurde. Von Lutz Schütz

Alle Parteien, so die Bürgerinitiative, hätten zuvor zugesagt, weitere Planungsschritte nur dann vorzunehmen, wenn Ortskern und zuführende Straßen vom Verkehr entlastet werden könnten.

Zwar solle in der Sitzung im März eine Untersuchung über alternative Nordumgehungen vorgelegt werden. Ob die Nordumgehung jedoch komme und ob sie ihren Zweck erfülle, werde von vielen bezweifelt.

Zudem kritisiert die Bürgerinitiative, dass sie in der Einwohnerfragestunde keine Fragen zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Verwaltung habe stellen können. So bezweifeln die BI-Mitglieder, dass bei den Grundstücksverkäufen ein Erlös von 330 Euro pro Quadratmeter zu erzielen sei. Weiterhin bemängeln sie, dass bereits im Jahre 2015 eine Million Euro für Grundstücksankäufe von der Stadt ausgegeben worden seien. So habe die Stadtverwaltung bereits Fakten geschaffen, alles was jetzt noch komme, seien reine Alibiveranstaltungen.

(StadtSpiegel)