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Amtsantritt von neuem LMG-Direktor

Anrath. Thomas Prell-Holthausen, neuer Leiter des Anrather Lise-Meitner-Gymnasiums, schaute jetzt auf Schloss Neersen vorbei und wurde dort von Bürgermeister Josef Heyes und dem Geschäftsbereichsleiter Schule, Bernd Hitschler, herzlich begrüßt. Von Lutz Schütz

Zum 1. August hat Thomas Prell-Holthausen die Leitung des Lise-Meitner-Gymnasiums übernommen. Der 51 Jahre alte Pädagoge lebt mit meiner Familie „und allerlei Tieren“ (Hunde, Katzen, Vögel und Hühner) in Boerholz, einem kleinen Straßendorf ganz in der Nähe von Brüggen. Seit 2011 war er als Stellvertretender Schulleiter am Clara-Schumann-Gymnasium in Dülken tätig – und nun freut er sich auf seine neue Aufgabe in Anrath.

Der in Moers geborene Pädagoge lebte viele Jahre in Krefeld und kennt sich daher ganz gut in Willich und insbesondere in Anrath aus, wo viele Freunde von ihm wohnen. In Krefeld besuchte er zunächst die Marianne-Rhodius-Realschule und wechselte anschließend zum Ricarda-Huch-Gymnasium, um dort sein Abitur zu machen. Nach dem Zivildienst in einem psychiatrischen Krankenhaus in Krefeld studierte er anschließend in Duisburg und in Düsseldorf die Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt der Sekundarstufe I und II. Sein Referendariat absolvierte er am Fichte-Gymnasium in Krefeld.

Stationen als Lehrer führten ihn an die Realschule in St. Tönis und ans Clara-Schumann-Gymnasium in Dülken in unterschiedlichen Funktionen: Klassenlehrer unterschiedlicher Jahrgangsstufen, Fachkonferenzvorsitzender in den Fächern Deutsch und Geschichte, Lehrerratsmitglied, Beratungslehrer Oberstufe, stellvertretender Oberstufenkoordinator. „Ich habe im Laufe der Jahre Schule aus vielen verschiedenen Blickwinkeln heraus intensiv kennenlernen können“, verriet er Heyes, „und mich immer schon gern mit Schulprogrammarbeit und Schulkonzepten beschäftigt.“ Die Einrichtung eines bilingualen Bildungsganges, Themen wie „Europa und Schule“ und „Schule und Gesundheit“, Konzepte zur Stärkung der MINT-Fächer und Konzepte zur individuellen Förderung und zur Diagnostik – nur einige der Arbeitsbereiche, in denen es dem neuen Anrather Schulleiter in den letzten Jahren immer schon um Schulentwicklung ging, „und die er nun am Lise-Meitner–Gymnasium einbringen“ möchte.

Heyes wünschte dem „Neuen“ an der Spitze des Lise-Meitner-Gymnasiums einen guten Start, sicherte ihm die Unterstützung der Verwaltung zu – und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass „die gesunde und sehr gut aufgestellte Schullandschaft in der Stadt sich weiterhin gut entwickeln“ werde.

(StadtSpiegel)