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Abstrahierte Blütenformationen

Abstrahierte Blütenformationen
Rhea Standke vor einer Serie ihrer Blütenformationen. FOTO: max
Stadt Willich. Bei den Bildern der Düsseldorfer Künstlerin Rhea Standke steht nicht mehr die Blüte an sich im Fokus. Von Lutz Schütz

Am vergangenen Sonntag wurde im Schloss Neersen die Ausstellung der Künstlerin eröffnet. „Im malerischen Weltenmeer der Düsseldorfer Künstlerin Rheas Standke entfalten sich mehrere Zeit- und Realitätsebenen: Diese werden in harmonischer Folge miteinander kombiniert, ineinander verwoben, um ein Gebilde aus floralen Landschaftsformationen zu erschaffen“, heißt es in der Einladung zur Vernissage.

In den Arbeiten der in Düsseldorf lebenden, 1972 in Dresden geborenen Rhea Standke werden unbekannte, neue Welten aufgedeckt. Es eröffnen sich dem Betrachter in mikroskopischer Nahsicht abstrahierte Blütenformationen. Obwohl die Blüte immer subtil erkennbar bleibt, bilden sich aufgrund von differenzierten Farbaufträgen, Hell-Dunkel Kontrasten und vielfältiger detaillierter Herausarbeitungen surreale Welten.

Da nun im Fokus des Betrachters nicht mehr die Blüte an sich steht, werden herkömmliche Sehgewohnheiten in Frage gestellt.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 9. April. Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags 17 bis 19 Uhr, samstags, sonntags und feiertags 11 bis 17 Uhr (17., 18. und 31. März geschlossen).

(StadtSpiegel)