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Abschied – zweiter Akt

Abschied – zweiter Akt
Das Hemd klatschnass, die schwarzen Hüte kleben am Kopf: Bernhard Halen (links) und Jochen Contzen, das Front-Duo der Black Brothers, geben bei ihren Konzerten immer alles – erst recht beim Heimspiel im Kaisersaal. FOTO: Black Brothers
Stadt Willich. Jochen Contzen hält es wie Trude Herr: Man geht niemals so ganz. Deshalb hat er nach den beiden Abschiedskonzerten vom Kaisersaal am 15. und 22. November noch ein Zusatzdoppelkonzert in dem kultigen Alt-Willicher Veranstaltungssaal organisiert. Endgültig von dem Kaisersaal verabschieden wird sich die Band Black Brothers & The Bad Bones nun am 27. und 28. Februar von ihrer Lieblingsbühne. Für alle Fans der Black Brothers in der Region vielleicht die letzte Gelegenheit, die Männer in Schwarz noch einmal live in ihrer Heimatstadt zu hören. Von Lutz Schütz

Jochen Contzen verspricht für diese zwei Zusatzkonzerte „etwas ganz Besonderes und Einzigartiges in der Geschichte der Band“.

Am ersten Tag wird die Band Stücke von den Blues Brothers präsentieren, die noch niemals, oder höchstens vereinzelt, im Kaisersaal zu hören waren. Da die Band sonst kaum die Möglichkeit hatte, diese ausgefallenen Songs zu spielen, nimmt sie nun die Möglichkeit wahr, diese am Freitag, 27. Februar, im Kaisersaal aufzuführen. Eingefleischte Fans der Blues Brothers werden diese Songs kennen, aber auch alle anderen werden die ausgefeilten Arrangements lieben, ist sich Jochen Contzen sicher.

Am zweiten Tag – Samstag, 28. Februar – wird die Band dann noch einmal die großen Hits der Blues Brothers im Kaisersaal erklingen lassen, dann zum wirklich letzten Mal. Denn am 1. April wird der Saal geschlossen.

Damit geht eine lange (Blues Brothers) Geschichte zu Ende. 1987 wurde die Blues Brothers Revival Band ins Leben gerufen, die später – aus rechtlichen Gründen – in

Black Brothers & The Bad Bones umbenannt wurde

. Seit 1988 feierte die Band mit den Willicher Front-Duo Jochen Contzen und Bernhard Halen alljährlich ein Konzert im Kaisersaal. Dieses Event eine Tradition zu nennen, wäre zu wenig. Kult trifft es eher. Zum Teil kamen die Besucher mit Bussen. Und viele waren gekleidet wie die Männer in Schwarz auf der Bühne.

(StadtSpiegel)