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„Schreck lass nach!“

„Schreck lass nach!“
Die Schauspieler und alle Akteure auch hinter der Bühne für das Stück „Der gestiefelte Kater – Schreck lass nach!“. FOTO: aru
Neersen. Er ist haarig, ein Spanier und ziemlich gefährlich – zumindest für Bösewichte. Und: Er wird Kinderherzen höher schlagen lassen. Am kommenden Sonntag ist bei den Schlossfestspielen Neersen die Premiere des Kinderstücks „Der gestiefelte Kater - Schreck lass nach!“ Von Lutz Schütz

Er ist vielleicht der liebenswerteste Musketier, den die Welt je gesehen hat: Der gestiefelte Kater.

In Neersen feiert das Stück mit dem Zusatz „Schreck lass nach!“ frei nach einer Mischung aus den Gebrüdern Grimm, Disney und den Verantwortlichen für das Stück um Intendant Jan Bodinus und Regisseurin Heike Werntgen am kommenden Sonntag seine Premiere. „Es ist eine schön-pfiffige Geschichte, sie geht schon ein wenig in Richtung Disney, ist aber historisch nicht korrekt“, sagt Regisseurin Heike Werntgen. Auf der letzten Pressekonferenz, bevor die Schlossfestspiele Neersen 2016 in diesem Jahr starten, stellten Schauspieler, Intendant Jan Bodinus und Regisseurin Heike Werntgen das Stück der Öffentlichkeit vor. Und sie können es kaum noch abwarten. „Es wird auf jeden Fall wunderschön“, sind sich alle sicher. Wenige Tage vor der Premiere am kommenden Sonntag, 12. Juni, um 15 Uhr feilen alle noch am letzten Schliff.

„Wir müssen es sogar noch ein wenig kürzen“, sagt Gideon Rapp. Er ist in diesem Jahr der schnurrende Musketier, der so manch ein Abenteuer erlebt. Und das hat seinen Grund: Intendant Jan Bodinus hat die Zielvorgabe von „60 bis 70 Minuten Länge“ herausgegeben. Aktuell liegt die mit viel Herzblut und Leidenschaft agierende Truppe noch „bei einer Stunde und 37 Minuten“. Kindgerecht soll es eben sein. „Es ist aber auch definitiv ein Stück für Erwachsene“, sind sich eigentlich alle einig. Ob Flamenco, Fechten oder Furore – auf der Bühne wird es ein tolles Märchen geben, das die Zuschauer verzaubern wird. Wundervolle Kostüme von Ausstatterin Silke von Patay runden die Aufführung ab. Das Tolle: „Für die Premiere gibt es noch Karten, aber sehr wenige“, sagt Doris Thiel, Geschäftsführerin der Schlossfestspiele Neersen.

(StadtSpiegel)