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25 Jahre Tellschützen

25 Jahre Tellschützen
Eine muntere Truppe: der Tellschützenzug der Bruderschaft. FOTO: Bruderschaft
Schiefbahn. Vor 25 Jahren entschieden die Verantwortlichen der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn, künftig nur noch einen einheitlichen Tellschützenzug zu führen. Von Lutz Schütz

Die beiden zuvor existenten Tellschützenzüge „Gut Pfad“ und „Ruck-Zuck“ waren davon nicht betroffen, da die Mitglieder mittlerweile alt genug waren, um als Jungschützenzug im Regiment mit zu marschieren.

Die Entwicklung des neuen Tellschützenzuges verlief sehr erfreulich: Die Gruppe begann 1993 mit zehn Schülerschützen, im nächsten Jahr waren es 17 und in den Folgejahren stieg die Zahl bis auf ungefähr 30. 2018 umfasst der Tellschützenzug 21 Kinder und Jugendliche – wobei sich aus der Gruppe ein neuer Jungschützenzug bildet, der am Dienstag mit 13 Jungschützen erstmalig als eigener Zug mitmarschiert.

Die Tellschützen werden von Niklas Gawenda betreut und es gibt über das Jahr verteilt immer wieder gemeinschaftliche Aktivitäten: Die Gruppe schießt einen Schülerprinzen aus – in diesem Jahr ist es Max Mertens. Außerdem gibt es Wochenend-Touren, Tagestouren, gemeinsames Kegeln, Fußballspielen, den Besuch eines Kletterparks oder Kart fahren.

Der Tellschützenzug sucht immer Verstärkung: Interessierte Eltern und Jungen können am Sonntagmittag um 15.15 Uhr zur Aufstellung des Regimentes am Feuerwehrgerätehaus kommen und ein bisschen „in das Schützenwesen reinschnuppern und uns kennenlernen“, so der 1. Brudermeister Michael Klein. Die Kids erhalten einige Chips für die Kirmes, die Eltern Karten für den Besuch auf der Zuschauer-Tribüne während der Parade am Sonntagnachmittag.

Einen Info-Abend für die Eltern plant die Bruderschaft im August.

(StadtSpiegel)